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Saunawissen - Kleines Sauna-Lexikon


Kleines Sauna-Lexikon


Wir wollen hier für den Laien (oder Nichtfachmann) einige Begriffe rund um das technische Wissen zur Sauna erklären. Schicken Sie uns einfach eine e-mail, wenn Sie einen Begriff vermissen.


Abachi schnellwachsendes Weichholz aus Afrika, jedoch kein gefährdetes Tropenholz; kein Harz; keine Äste; keine Schiefer;
- wird für die gesamte Inneneinrichtung (Bänke, Rückenlehnen, Kopfkeile usw.) von fast allen Saunabauern verwendet,
- nimmt durch die offenporige Struktur keine Wärme / Hitze an, leicht zu reinigen,

Alufolie / Dampfsperre 0,3 mm starke / dicke Alufolie; gibt es in Rollen á 1 m Breite; schützt die Mineralwolle vor der Feuchtigkeit der Sauna; befindet sich hinter den inneren Profilbrettern (Saunainnenseite)

Aufguss Bei einem Sauna-Aufguss begießt man die heißen Saunasteine mit kaltem oder lauwarmen Wasser. Auf den mehrere hundert Grad heißen Steinen verdampft das Wasser zu Wasserdampf und erhöht für eine kurze Zeit die Luftfeuchte der Sauna. Die dampfende Hitze steigt zunächst nach oben und kann mit einem Handtuch gleichmäßig verwirbelt werden.

Dem Sauna-Aufguss können Duftkonzentrate hinzugesetzt werden. Die gibt es verschiedensten Duftnoten. Ihre gewünschte Duftnote können Sie in unserem Sauna-Shop auswählen.

Bio-Sauna Die Biosauna (auch als Danarium oder Sanarium bezeichnet) gilt aufgrund niedrigerer Temperaturen (im Vergleich zur finnischen Sauna nur ca. 50-60°C) und höherer Luftfeuchte (ca. 40-55%) als kreislaufschonend. Oft trifft man hier zudem auf eine zusätzliche Lichttherapie und den Einsatz von ätherischen Ölen, was die längere Verweildauer von 15-30 Minuten noch angenehmer und entspannender machen soll. Als spezielle Arten sind die Kräuter- und Eukalyptus-Sauna bekannt.
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Blockbohlensauna

Als solche wird die ursprüngliche skandinavische Bauweise von Saunahäusern aus reinem Massivholz ohne Verwendung künstlicher Dämmstoffe bezeichnet.

Anfänglich wurde die Sauna aus grob bearbeiteten Baumstämmen hergestellt. Die handwerklich perfektionierte Bauweise bezeichnen wir als Naturstammsauna. Diese Fertigung ist sehr zeitaufwendig und preisintensiv. (weitere Infos dazu hier)

Heute versteht man unter dem Begriff Blockbohlensauna eine Massivholzsauna aus gehobelten (in der Regel) 40 bis 70mm starken Bohlen. Fast ausschließlich wird nord. Fichte verwendet.

Die Besonderheit einer Massivholzsauna besteht darin, dass sie die Wärme durch den Speichereffekt langsam und gleichmäßig an die Badegäste abgibt. Dadurch entsteht ein besonders angenehmes und entspanntes Saunaklima.
Dies ist ein Grund für den zunehmenden Marktanteil dieser Kabinen.

Noch vor wenigen Jahren wurden ausschließlich Kabinen mit Spannstangen gebaut. Viele Hersteller sind jedoch zur Blockelementbauweise (also einer „neueren“ Form der Blockbohlensauna) übergegangen. Dies lag darin begründet, dass mit dieser Bauform auch komplizierte Grundrisse und Dachschrägen hergestellt werden können. 

 

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Dampfgenerator

primitiv gesprochen – ein Wasserkocher der im Dampfbad / Sauna mit Softklimabetrieb Wasserdampf produziert, Regelung der Leistung über die Steuerung (Gefahr des Verbrühens); in einer Sauna mit Softklimabetrieb meist
1,5 – 2 kW Leistung mit Heizwendel ohne Wasseranschluss (wird manuell gefüllt);
in Dampfbädern professionelles Gerät; meist mit Kraftstrom und großer Leistung (entsprechend Kabinengröße); kann u.U. auch einzige Wärmequelle sein (der Dampf bringt durch die Wärme bis ca. 50° C); mit installiertem Wasseranschluss, automatisch geregelt; meist noch mit Dosierpumpe für Dampfbademulsion (nicht zu verwechseln mit Saunaaufguss!!) kombiniert; in die Dampfstöße wird automatisch (regelbar) Duftstoff beigemischt.

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Dampfbad

Das Dampfbad (synsonym wird auch fälschlicherweise oft der Begriff Dampfsauna verwendet) besitzt im Gegensatz zur finnischen Sauna eine höhere Luftfeuchtigkeit. Sie ist oft durch sichtbaren Nebel charakterisiert und den Körper umgibt eine feine Wasserhülle. Dadurch öffnen sich die Poren und der Körper kann zusätzlich Feuchtigkeit über die Haut aufnehmen. Die Temperaturen im Dampfbad liegen bei nur etwa 40 °C, die relative Luftfeuchte erreicht hingegen Werte bis zu 100%.

Der Besuch der Dampfsauna kann in gewerblichen Anlagen als erster Saunagang genutzt werden. Der feine Wasserdampf sollte inhaliert werden, um die Atemwege zu befeuchten. Der Dampf wirkt schleimlösend und kann bei Atemwegsproblemen lindernd wirken. Duftaromen können diese Wirkung verstärken. Die feuchte Luft hat eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur. 

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Eckverkämmung Eckverkaemmung der Saunawand bei Massivholzbohlen eine spezielle, sehr aufwendige Fräsung zur Verbindung
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Erdsauna Die Erdsauna gilt als Urform der Saunakultur. Es handelt sich dabei um ein in die Erde gebautes Naturstammhaus. Es herrschen hohe Temperaturen von 110-120°C, doch das Saunaklima ist aufgrund der gleichmäßigen Wärmeabgabe durch das massive Holz gut verträglich.
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Farblichttherapie Licht und Farben können einen positiven Einfluss auf die seelische Verfassung haben und biologische Funktionen des Körpers beeinflussen. Je nach Farbart werden bestimmte Körpersysteme angesprochen und aktiviert. Mehr zu den Farbwirkungen lesen Sie auch auf http://www.ruben-sky.de.
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Fass-Sauna Die ungewöhnliche Form eines Fasses lässt in dieser Sauna eine sehr gute Thermik entstehen. Die Sauna wird schnell heiß und durch gute Isolationswerte kann die Temperatur lange gehalten werden. Die Fass-Sauna ist eine Form der Gartenhaussauna. Mehr dazu auch unter Gartensauna.
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Finnische Sauna Unter der finnischen Sauna versteht man die Standardform einer Sauna. Die Temperaturen liegen zwischen 80 und 110°C. Die Luftfeuchte sollte hier um 10% und darunter liegen. Daher spricht man auch oft von einer Trockensauna.
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Genauigkeit / Verlässlichkeit der angezeigten Werte der elektrischen Steuerung

- kann in der Sauna nicht gewährleistet werden,
- jede Kabine müsste eigens geeicht werden,
- Fehlertoleranzen von 20 % sind möglich,

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Harzgalle

Harzgefüllte Hohlräume im Baumstamm harzreicher Hölzer (Fichte, Kiefer, Lärche). Werden diese Hohlräume bei der Bearbeitung durch Ansägen oder Hobeln geöffnet, fließt das klebrige Harz aus.

Harzgallen in der Sauna werden oft erst sichtbar nach dem ersten Saunieren (Hitze,Trocknung),
sind also bei der Produktion der Sauna schlecht zu erkennen, insbesondere dann, wenn sie direkt unter der Oberfläche liegen und erst durch einen Trocknungsriß sich öffnen.

Entfernung: etwas antrocknen lassen und mit scharfer Klinge abschaben.
Harzgallen in skandinavischen Fichten sind stark lokalisiert, d.h. nach den ersten Saunagängen tritt kein neues Harz aus. Da auch aus Skandiniavien die gelieferte Qualität schwanken kann - hier nur ein Richtwert für die Häufigkeit von offenen Harzgallen: bei einer Sauna (Größe ca.200 x 200 x 200 cm) ist mit ca. 3-4 Harzgallen zu rechnen - wird nach Möglichkeit versucht, diese auf die nichtsichtbaren Seiten der Sauna zu bringen. Es gelingt aber nicht immer.
Auch hier ist ein Unterschied zu mitteleuropäischem Holz: man spricht durch den größeren Harzanteil hier vom "Harzen über das gesamte Brett".

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Hemlock

kanadische Tanne; rötlich – bräunlich; wird so geschnitten, dass die Jahresringe „stehen“ – „Hemlockrifts“
- wächst an der Nordküste Amerikas / Pazifik,
- extrem hartes Holz; extrem standfest; ideales Holz für Saunaprofilbretter; astfrei; harzfrei; teuer,
- Anwendung im gewerblichen Saunabau (Verlängerung der Standzeit einer Kabine) oder in hochpreislichen Saunakabinen,
- gibt es nur als Profilbrett; keine Massivholzbohle,
- kann auch behandelt werden, z.B. Farbauftrag,
- ist durch Raubbau in den letzten Jahren sehr rückläufig im Einsatz (starke Qualitätseinbußen notwendig).

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Infrarot-Wärmekabine

In der Wärmekabine aus Holz geben eingebaute Infrarot-Strahler Wärmestrahlen ab. Für das menschliche Auge sind Infrarotstrahlen nicht sichtbar, werden aber von der Haut als Wärme registriert und erwärmen sie von innen. Die Strahlen werden von Gegenständen, auf die sie treffen, absorbiert. Langwellige IR-Strahlen werden schon in den obersten Hautschichten absorbiert. Kurzwellige IR-Strahlen hingegen können in tiefere Hautschichten eindringen und erzeugen eine so genannte Tiefenwirkung.

Es besteht die Möglichkeit, eine Sauna und eine Infrarot-Wärmekabine zu kombinieren, sodass man je nach Wahl eine der beiden Formen auf den Körper wirken lassen kann. Beides gleichzeitig geht nicht. Insofern ist der häufig gebrauchte Begriff der „Infrarotsauna“ etwas irreführend und erfordert bei seiner Verwendung stets eine Erklärung.

Die Temperaturen in der IR-Kabine liegen zwischen 45 und 60°C. Im Unterschied zur klassischen Sauna wird der Körper nicht durch Wärmestrahlung des Holzes oder durch heiße Luft erwärmt.

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Kaltwasseranwendung

Nach jedem Saunabad sollte auf eine kurze Frischluftdusche eine Kaltwasseranwendung folgen. Dies kann als Dusche unter der Schwallbrause oder mit einem Schlauch erfolgen. Auch ein Bad im Tauchbecken bietet sich an.

Mit dem Schlauch sollte stets bei den Gliedmaßen (Beine und Arme) begonnen werden. Den Wasserstrahl langsam von den Füßen bis zur Hüfte (vorn und hinten) und dann von den Händen bis zum Oberkörper führen. Zuletzt den Körper und Kopf abkühlen.

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Keloholz

Der in Finnland erstmals entstandene Blockhaus-Saunatyp verdankt dem unbehandelten Keloholz seinen Namen. Verwendet werden Polarkiefern aus der arktischen Klimazone, die ein Alter von über 400 Jahren haben. Keloholz hat eine silbergraue Patina und innen eine rötliche Färbung.

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Kiefer wird in Elementkabinen für die Außenverkleidung genutzt, lebhafte schöne Maserung, oft harzhaltig

Kräutersauna Durch das Verdampfen von Kräuterextrakten in der Kräutersauna ist diese vor allem bei Atemwegserkrankungen zu empfehlen. Durch Temperaturen zwischen 60 und 80°C ist die Kräutersauna ebenso für Saunaanfänger wie auch für Menschen mit instabilem Kreislauf geeignet.
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Kristallsauna In der Kristallsauna, oft auch als Edelsteinsauna bezeichnet, sind über dem Saunaofen Kristalle, zumeist Bergkristall oder Quarzkristall, angebracht. Die Luftfeuchte setzt Mineralien frei, welche positive Wirkungen auf Körper und Geist haben.
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Mineralwolle

gesundheitlich unbedenklich; Schutz auch durch Aludampfsperre; nicht zu verwechseln mit dem „gelblichen“ Dämmstoff (Hausbau); meist wird Mineralwolle der Firma Rockwool verwendet; ist hitzebeständig und hat eine graue Farbe; gibt es in Platten á 40 mm stark

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nordische,
skandinavische und
astfreie Fichte
Gibt es sowohl als Massivholzbohle in 40; 44 und astfreie Fichte und 58 mm Stärke und auch als Profilbrett in
12,5; 14; 16 und 19 mm Stärke mit Softlineprofil – meist 86 mm Deckbreite und überlanger Nut-Feder-Verbindung (wegen der extremen Hitze- und Feuchtigkeitsbelastung – als Unterschied zum Aktionsangebot des Baumarktes);

Man unterscheidet 3 Qualitäten:
  • nordische Fichte – alle Fichten nördlich des Äquators, also meist minderwertige Qualität; schnellwachsend; extrem viel Harz; „schwarze“ Astlöcher, nicht fest eingewachsen,
  • Polarfichte bzw. skandinavische Fichte – also nahe des Polarkreises gewachsen; eng aneinanderliegende Jahresringe; wenig Harz; Äste fest eingewachsen; optimales Saunaholz für den preisbewussten privaten Saunabau,
  • Astfreie Fichte – ausgesuchte Polarfichte aus Bäumen mit großem Stammdurchmesser; Kernholz; meist nur als Bohle erhältlich; teurer
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Pappel Ersatz für Abachiholz, aber leider auch nur 2. Wahl gegenüber Abachi;
Beachte: einige Hersteller fertigen die (Billig-) Kabinen bzgl. der Bänke auch in Fichte!
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Saunagang

Unter einem Saunagang versteht man das Saunabad (Schwitzphase) und die Kaltwasseranwendung sowie Ruhephase (Abkühlphase).

Ein vollständiger Saunabesuch sollte nicht mehr als drei Saunagänge umfassen.

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Saunasteine

Gute Wärmeleitfähigkeit, hohe Dichte, keine Risse oder Porösität, geringe und gleichmäßige Wärmeausdehnung und chemische Beständigkeit müssen Saunasteine als Eigenschaften mitbringen. Die Steine müssen bis zu 900°C hitzebeständig sein.

Dafür wird häufig Perodotit verwendet. Der größte Teil des Erdmantels besteht aus diesem grobkristallinen Magma-Gestein, welches in der Lage ist, die Wärme lange zu speichern.

Die Verminderung von Temperaturschwankungen und die stoßartige Verdampfung sind zwei Aufgaben der Saunasteine. Saunasteine sollten von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden, etwa aller 4-5 Jahre. Kostenpunkt rund 25 €.

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Saunasteuerung

Die Saunasteuerung regelt Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Saunakabine.

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Sauna-Irrtümer

Es kursieren Gerüchte, die der Sauna Wirkungen zuschreiben, die sie eigentlich gar nicht hat bzw. die einfach unrichtig sind.

IRRTUM 1: Durch Saunabaden nimmt man ab.

Zwar kann der Körper durch das Schwitzen in der Sauna bis zu 2 kg abnehmen, doch durch den erlittenen Flüssigkeitsverlust und der notwendigen Flüssigkeitszunahme gleicht dich dieser Verlust schnell wieder aus. Es findet beim Saunieren kein Fettabbau statt und die Sauna hat auch auf den Energiehaushalt des Körpers so gut wie keinen Einfluss.

IRRTUM 2: Schwangere sollten die Sauna meiden.

Werdende Mütter, die regelmäßig saunieren, müssen in der Schwangerschaft nicht völlig darauf verzichten, sofern keine Schwangerschaftsprobleme vorliegen. Allerdings sollte mit Vorsicht und Verantwortung sauniert werden, d.h. Temperatur und Aufenthaltsdauer sollten dem eigenen Befinden angepasst werden. Bei Auftreten von Schwindelgefühlen oder Unwohlsein sollte die Sauna sofort verlassen werden!

Allerdings sollte bei Neigung zu Krampfadern oder bei Bluthochdruck auf den Saunabesuch verzichtet werden.


IRRTUM 3: Herzpatienten dürfen nicht in die Sauna.

Die ist so ebenfalls nicht richtig. Herzinfarktpatienten können bei stabiler gesundheitlicher Lage nach einer längeren Pause durchaus wieder in die Sauna gehen. Allerdings sollte vorm ersten Besuch der Arzt konsultiert werden und die körperlichen Belastungen durch die Sauna sollten nur ganz allmählich gesteigert werden. Auf das Wohlbefinden beim Saunagang sollte besonderes Augenmerk gelegt werden.


IRRTUM 4: Die Sauna ist ein Krankheitsherd.

Dem ist nicht so. Im Gegenteil, das Saunieren stärkt das Immunsystem und kann Erkältungen vorbeugen.

Allerdings: Wer bereits infiziert ist sollte zu Hause bleiben, da die Sauna den Krankheitsverlauf noch verschlimmern kann.

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STB
(Sicherheits-
temperaturbegrenzer);
Wärmefühler;
Fühler;
Fühler F1,
Fühler F2;
Feuchtefühler

Unter dem Begriff Fühler (als Oberbegriff) versteht man das Bauteil der elektrischen Steuerung, welches in der Kabine zum Messen der Temperatur (ggfs. auch der Feuchte) angebracht ist.

Waermefuehlerlinks oben:    Harvia mit Resetfunktion,

rechts oben:  EOS ,

links unten:   ALRE IT,

rechts unten: Ondal,

 

 

 

  • besteht aus dem Wärmefühler oder auch Fühler F1 genannt, der die Wärme meist seitlich über dem Ofen nahe der (bzw. an) der Kabinendecke misst,
  • Beachte: Fühler unterschiedlicher Hersteller sind in der Regel nicht austauschbar!
  • Wärmefühler ist immer mit dem STB in einem Gehäuse gekoppelt,
  • STB ist eine Art Schmelzsicherung, die Temperaturen über 135° C in der Sauna (Überhitzung, Brand) verhindern soll; er kann zu Prüfzwecken meist kurzzeitig „gebrückt“ werden (VORSICHT!!),
  • sehr gut sind Harvia-Steuerungen der Baureihe CS, die eine Resetfunktion (ähnlich Sicherungsautomat) haben, alle anderen oben im Bild gezeigten Fühler müssen bei Defekt komplett ausgetauscht werden!
  • der Fühler F2 oder auch Feuchtefühler wird nur in Kabinen mit Softklimabetrieb eingesetzt; er wird meist in Banknähe angebracht und gibt die IST-Werte der relativen Feuchte an die Steuerung;
    meist ist der Feuchtefühler mit einem weiterem Wärmefühler gekoppelt, so dass die Steuerung zusätzlich den Mittelwert aus beiden Wärmewerten ermitteln kann und so „besser“ steuert, ohne große „Wärmesprünge“ zu liefern,
  • Beachte: nicht jede Klimasteuerung verfügt über den Feuchtefühler (der muss meist zum saftigen Aufpreis extra erworben werden). Die Feuchte wird dann „ungeregelt“ erzeugt, d.h. man stellt einen gewissen Sollwert der Feuchte ein – die Information dazu ob ...
  • der Wert erreicht wird, gibt nur (hoffentlich) das Hygrometer in der Kabine.
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Taupunkt

Die Luft enthält Wasserdampf, der in gasförmiger Form vorliegt. Warme Luft kann viel Wasserdampf aufnehmen und transportieren, kühlere Luft entsprechend weniger. Kühlt sich nun Luft ab, dann kann sie weniger Wasserdampf aufnehmen und es kommt zur Kondensation des Wasserdampfes, d.h. es setzt sich Wasser an Oberflächen fest. Diesen Punkt, ab dem die Kondensation beginnt nennt man den Taupunkt.

Erfolg diese Kondensation kurzfristig und kann das Wasser von der Oberfkäche wieder vollständig verdampfen, so hat das keine Folgeschäden. Bleibt das Wasser jedoch länger stehen, so kann es zum Schimmel- und Pilzbefall kommen.

Um den Taupunkt zu bestimmen, müssen relative Luftfeuchte und Temperatur gemessen werden. In einer Tabelle findet man dann die kritische Temperatur des Taupunktes.

Taupunktanzeige
Die Firma Finsterbusch verfügt über ein Temperatur- und Feuchtemeter, welches beide Werte der Feuchte und Temperatur sofort anzeigt (Bild links) und sofort den Taupunkt (Bild rechts – hier 7,5° C) anzeigt.
Taupunktanzeige 1

Dies bedeutet folgendes: Gibt es bei der genannten Raumsituation von 58 % rel. Feuchte und 16° C Raumtemperatur irgendwo im Raum Flächen die 7,5° C und kälter sind, dann entsteht dort mit relativer Sicherheit Kondenswasser und die Gefahr von Schimmelbildung / Stockflecken ist vorhanden. Wie man diese Flächen erkennt? Mit Hilfe der Wärmebildkamera! Wir bieten Ihnen diesen Thermografie-Service an!

feuchtegefährdete Gebäudeecke
Infratot-Wärmebild mit Temperaturangabe
Infrarot-Wärmebild mit Taupunktermittlung
Digitalaufnahme der gefährdeten Zone
Infrarotaufnahme mit Temperaturangaben
Infrarotaufnahme mit Taupunktermittlung (hier liegt der Taupunkt bei ca. 9 °C, graue Flächen sind feuchtigkeitsgefährdet)

Wann ist dies erforderlich? Wo besteht Gefahr?: Bei Baumängeln, ständig ungeheizten Räumen, Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit usw. - Fragen Sie uns bitte – wir informieren Sie gern näher.


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