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In vielen Anfragen und geäußerten Bedenken von
Kunden, geht es oft um die Luftzirkulation innerhalb der Sauna.
Nachfolgend möchten wir dies erklären.
Viel problematischer ist jedoch oft die „stehende Luft“
hinter der Kabine.
Dies erklären wir Ihnen h
i e r ausführlich.
Jetzt jedoch zu den Fragen innerhalb der Sauna:
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Generell gilt, die Zuluftöffnung sollte sich unter
dem Ofen befinden, die Abluftöffnung – bzgl.
des Querschnitts möglichst regelbar – diagonal
gegenüber dem Ofen.
Die Höhe der Abluftöffnung liegt bei ca. 60
cm über dem Fußboden. Wieso?
Wichtig für das gute Saunaklima sind 2 Voraussetzungen:
1. Man braucht eine gleichmäßige Wärmeverteilung
in der Sauna. Hitze oben allein reicht nicht, wenn es
unten fußkalt ist. Es muss also in der Sauna eine
Art „Umluft“ / Zirkulation geben.
2. In der Sauna verbraucht man Sauerstoff. Dies um so
mehr, wenn viele Personen die Sauna nutzen. Also muss
Frischluft zugeführt und verbrauchte Luft abgeführt
werden.
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Temp. |
Rel.F. |
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100 °C |
2 - 5 % |
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90 °C |
2,5 – 7 % |
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80 °C |
3 – 10 % |
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70 °C |
5 – 15 % |
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60 °C |
8 – 25 % |
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50°C |
15 – 40 % |
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40°C |
20 – 60 % |
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Mit der Anordnung von Zuluft- und Abluftöffnung, sowie
der Ausnutzung des Prinzips das Wärme nach oben steigt,
erreicht man beides.
Ein guter Saunabauer wird jedoch spezielle Probleme / Situationen
berücksichtigen.
Dies könnte beispielsweise sein:
- Zuluftöffnung unter / nahe dem Ofen raumseitig nicht
möglich,
- die Abluft „weiß nicht wohin“,
- die Sauna ist in einem Raum „gefangen“ –
allseits Wände usw...
Meist wird in diesen Fällen ein Abluftkamin / -kanal (auch
aus Holz oder Kunststoff) hinter die Sauna gebaut.
Wenn sich in diesem Kamin kein „Schornsteinzug“
einstellen kann, muss zwingend ein elektrischer Lüfter
eingebaut werden. Die Abluft muss nicht zwingend „nach
außen“ (ins Freie) geleitet werden.
Es ist ein Unterschied, ob eine finnische Trockensauna in einem
relativ großen Raum mit Querlüftungsmöglichkeit
(z.B. über 2 gegenüberliegende Fenster) eingebaut
wird, oder die Sauna als „Bio-Softklima“ betrieben
wird und von drei oder 4 Wänden umgeben ist.
Ob und wie dies von Ihrem Saunabauer geplant wird, zeigt Ihnen
die Sorgfalt und die Kompetenz!
Ganz enorm wichtig ist jedoch, die Räumlichkeit (den
Aufstellort) unter der Beachtung des Saunaklimas zu betrachten.
Dies zeigt folgende praktische Auswirkung:
Das „Nichtfunktionieren“ von Zuluft / Abluft in
der Sauna führt höchstens zu Sauerstoffmangel oder
Fußkälte, jedoch nie zu Feuchteschäden in der
Sauna.
Alle Feuchteschäden, die in der Praxis bekannt wurden,
sind durch ungenügende Betrachtung der Wechselbeziehungen
(Klima), der Konstruktion / des Zusammenwirkens von Aufstellort
und Sauna – meist des „verstellten“ Raumes
– entstanden.
Dies erklären wir Ihnen h
i e r.
Ein guter Saunabauer muss bzgl. der Abluft „gedanklich“
und auch in der Praxis eine Art „T“-Stück einbauen,
also sowohl die Kabine – als auch den „dahinter
gefangenen Raum“ entlüften.
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