Themen:
Nicht immer, aber immer öfter.......
Keine Lüfter braucht man bei:
- nur finnischer Trockensauna,
- Fenster im Raum,
- Querlüftung möglich,
- nur private Nutzung,
- Massivholzsauna,
- Sauna steht an mindestens 2 Seiten frei,
- Saunaraum ist durchgängig temperiert, geheizt,
- Saunaraum verfügt über Fußbodenheizung,
- Saunaraum verfügt über separate Abluftanlage.
Den Einsatz eines Lüfters sollte man in Betracht ziehen, wenn
- Softklimasauna / Biosauna
- gewerbliche Nutzung, mehrmalige Nutzung pro Woche
- Elementkabinen mit Mineralwolle
- Sauna ist allseits von 4 Wänden geschlossen
- Kältebrücken im Saunaraum vermutet werden
- Komplizierter verwinkelter Saunagrundriss.

Jetzt wird es kompliziert.
Natürlich muss erstens der verbrauchte Sauerstoff, die schweißhaltige
Luft, die feuchte Luft (z.B. vom Softklimaofen oder dem wiederholten
Aufguss) erst mal aus der Sauna raus.
Das funktioniert meistens rein über die eingebaute Abluftklappe
der Sauna, der Zirkulation und dem Nachheizen der Sauna.
Unterstützt wird dies durch den so genannten Abluftkanal (hinter
der Sauna, nach oben über die Sauna, vor allem bei Mineralwollanlagen
– so ähnlich wie beim Schornstein).
Manchmal, wie an anderer Stelle beschrieben, muss man „nachhelfen“
– Zwangsentlüftung / elektrischer Lüfter.
Damit haben wir die Abluft außerhalb der Sauna. Meist reicht
es dann, einfach über das Fenster zu lüften.
Allgemein heißt es sonst – und dies ist eine weit verbreitete
Ansicht – einen sogenannten Abluftschacht ins Freie zu schaffen.
Dies kann u.U. eine Lösung sein. Ist aber unserer Meinung nach
nicht der „Stein der Weisen“ und löst die meisten
Probleme nicht.
Dies möchte ich begründen. Schauen Sie sich folgende Einbaubedingung
der Sauna an.

Die Abluft der Sauna separat nach draußen scheint
die ideale Lösung zu sein.
Aber an eins ist nicht gedacht:
Die Zwischenräume Mauerwerk / Sauna werden nicht hinterlüftet
/ keine Zirkulation. Dort stockt die Luft und dies ist bzw. kann
gefährlich werden. (siehe "Alles
über Feuchtigkeit")
Wenn also kein Fenster und nochmals „Durchzug“ gegeben
ist oder erschwert wird, dann muss sowohl!! die
Abluft aus dem Saunainnenraum als auch!! die Hinterwandluft
„bewegt werden“!!
Wie?
Einfach in dem man ein „2-Wege-Ventil“ selbst baut oder
durch den Saunabauer bauen lässt.
Ein elektrischer Lüfter oder einfach ein Sog (Schornsteinprinzip)
saugt beide Luftarten an und befördert sie ins Freie. Um dies
„einzusetzen“ lassen Sie sich von Ihrem Saunabauer oder
am besten von uns einen regelbaren Saunaabluftschacht einbauen,
also eine Klappe wo man die Querschnittsöffnung verändern
kann.
Das funktioniert!
Im übrigen: wir haben noch nie „Sauna-Feuchte-Probleme“
im Inneren der Sauna gesehen, nur verschimmelte Außenwände
der Sauna und Stockflecken an der Mauerwand (glücklicherweise
nicht bei unseren Kunden).
Das heißt: wenn man etwas falsch machen kann, dann nur bzgl.
dem „Außenraum“.
Dafür garantieren wir. Das wollen Sie schriftlich? Kein Problem!
Gegebenfalls können wir Ihr Fachwissen (mit dem Versuch der
Allgemeinverständlichkeit in Sachen Feuchte / Abluft) hier
verbessern.
Aber wir wetten auch mit Ihnen:
Unsere Sauna bei Ihnen – nach Beratung und Montage durch
uns – bekommt keine Feuchtprobleme innen. Ansonsten gibt es
das Geld zurück!
Für Ihre Fragen hier klicken!

Ganz einfach mit einer Kerze. Hinweis: In
seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die Luft durch den Abluftkanal
„hereindrückt“. Dies ist meist dann der Fall, wenn
die Abluft nicht direkt senkrecht nach oben geführt wird (Sog
eines Schornsteins), sondern mehr oder weniger „gerade weg“
auf die Wetterseite nach draußen.
Es müssen dann spezielle Klappen (eine Art Einwegventil) eingesetzt
werden und ggfs. ein elektrischer Lüfter.
Die Luft enthält Wasserdampf, der in gasförmiger Form vorliegt. Warme Luft kann viel Wasserdampf aufnehmen und transportieren, kühlere Luft entsprechend weniger. Kühlt sich nun Luft ab, dann kann sie weniger Wasserdampf aufnehmen und es kommt zur Kondensation des Wasserdampfes, d.h. es setzt sich Wasser an Oberflächen fest. Diesen Punkt, ab dem die Kondensation beginnt nennt man den Taupunkt.
Erfolg diese Kondensation kurzfristig und kann das Wasser von der Oberfkäche wieder vollständig verdampfen, so hat das keine Folgeschäden. Bleibt das Wasser jedoch länger stehen, so kann es zum Schimmel- und Pilzbefall kommen.
Um den Taupunkt zu bestimmen, müssen relative Luftfeuchte und Temperatur gemessen werden. In einer Tabelle findet man dann die kritische Temperatur des Taupunktes.
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Die Firma Finsterbusch verfügt über ein Temperatur- und Feuchtemeter, welches beide Werte der Feuchte und Temperatur sofort anzeigt (Bild links) und sofort den Taupunkt (Bild rechts – hier 7,5° C) anzeigt.
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Dies bedeutet folgendes: Gibt es bei der genannten Raumsituation von 58 % rel. Feuchte und 16° C Raumtemperatur irgendwo im Raum Flächen die 7,5° C und kälter sind, dann entsteht dort mit relativer Sicherheit Kondenswasser und die Gefahr von Schimmelbildung / Stockflecken ist vorhanden. Wie man diese Flächen erkennt? Mit Hilfe der Wärmebildkamera! Wir bieten Ihnen diesen Thermografie-Service an!
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Digitalaufnahme der gefährdeten Zone |
Infrarotaufnahme mit Temperaturangaben |
Infrarotaufnahme mit Taupunktermittlung (hier liegt der Taupunkt bei ca. 9 °C, graue Flächen sind feuchtigkeitsgefährdet) |
Wann ist dies erforderlich? Wo besteht Gefahr?: Bei Baumängeln, ständig ungeheizten Räumen, Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit usw. - Fragen Sie uns bitte – wir informieren Sie gern näher.
Für Ihre Fragen hier klicken!
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